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Ein Feldenkrais-Stand auf der lokalen Gesundheitsmesse – wie klappt das und was bringt das?

Messestand der Regionalgruppe Aschaffenburg
Bereits zum dritten Mal nahm die Regionalgruppe Aschaffenburg als Aussteller an der regionalen Gesundheitsmesse „meinLeben“ in der Stadthalle Aschaffenburg teil. Sie präsentierte die Feldenkrais-Methode nicht nur am eigenen Stand, sondern nutzte die Gelegenheit auch für eine öffentliche ATM. Aber: Wie organisiert man so etwas überhaupt? Welchen konkreten Nutzen hat das für die Practitioner vor Ort? Und wo und wie kann der FVD dabei auch finanziell unterstützen? Die Regionalgruppenmitglieder Inge Lobisch (Portrait-Foto, rechts) und Antje Schwarze (Portrait-Foto, links) berichten hier von ihren Erfahrungen.
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Gleich vorweg: Lohnt sich das überhaupt?

Inge Lobisch: Als wir in der Regionalgruppe die Idee hatten, an der Gesundheitsmesse hier vor Ort teilzunehmen, waren unsere Hoffnung und Erwartung, dass wir neue Menschen zu uns in die Praxen bringen und neue Klienten gewinnen. Nun erfolgte auf unseren Messestand nicht gleich der große Ansturm, aber nach und nach war der Rücklauf doch klar erkennbar und das motiviert uns weiterzumachen. Auf so einer Messe ist die Hürde zur Ansprache sowohl für uns als auch für die Besucher einfach deutlich geringer – man kommt viel leichter ins Gespräch, kann die Menschen neugierig machen und bleibt so besser im Gedächtnis.

Antje Schwarze: Ich würde gerne ergänzen, dass es sich auch aus einem anderen Grund gelohnt hat: Wir haben viele, viele Gespräche mit Menschen geführt, denen Feldenkrais gar kein Begriff war und dabei noch besser verstanden, wie wir unser Angebot als Practitioner aufsetzen und vermitteln müssen, damit es für diese Menschen attraktiv ist. Wir merken klar, dass wir von Jahr zu Jahr relevanter und interessanter für die Messebesucher geworden sind.

Wie organisieren Sie den Messeauftritt?

Inge Lobisch: (lacht) Vor allem mit Teamgeist! Bei uns in der Regionalgruppe haben sich fünf Practitioner zusammengefunden, die das praxisübergreifend organisieren – jeder übernimmt einen Teil der Aufgaben, zum Beispiel Absprachen mit dem Veranstalter, Standausstattung, Planung der ATM und so weiter. Das ist eine gute Arbeitsgröße, in der jeder seine Vorstellungen und Stärken einbringen kann. Wenn es dann um den Aufbau des Standes und die ATM vor Ort geht, unterstützen uns noch zehn Helfer – Freunde, Bekannte, zum Teil auch Klienten, da muss man sich einfach trauen zu fragen.

Und was gehört zum Stand dazu?

Antje Schwarze: Auch da sind wir von Jahr zu Jahr immer professioneller geworden: Neben einer großen Stellwand mit einem gestalteten Hintergrund, einem kleinen Stehtisch und Ständer für Broschüren und Flyer gehören inzwischen auch ein Fernseher, auf dem wir Videos der IFF abgespielt haben, und individuelle Roll-ups für die beteiligten Praxen mit dazu.

Das ist sicher teuer …

Inge Lobisch: Nein, tatsächlich sind die Kosten sogar recht überschaubar. Die Gebühren für den Stand, zwei Vorträge und die öffentliche ATM, die kompletten Materialien für den Stand, einschließlich der Flyer – das alles hat um die 1.000 Euro gekostet, was geteilt durch die fünf Initiatoren absolut zu stemmen ist. In diesem Jahr wurde die gesamte Aktion durch den FVD sogar noch mit 700 Euro bezuschusst!

Wie komme ich als Mitglied an einen solchen Zuschuss?

Inge Lobisch: Einfach schon zu Beginn der Planung direkt den „Antrag auf Unterstützung für Einzelpersonen, Regional- und Fachgruppen inkl. Feedbackbogen“ ausfüllen und abgeben. Den kann man sich online im Mitgliederbereich unter „Formulare für Practitioner“ herunterladen.

Wo kann der Verband noch unterstützen?

Antje Schwarze: Vor allem mit der Ausstattung: Fotos, Werbematerial, Roll-ups. Darauf haben auch wir zurückgegriffen und alles kam gut an! Und natürlich können der FVD und seine Mitglieder mit Rat zur Verfügung stehen. Wer Fragen hat, kann sich gerne auch direkt an uns (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder die Geschäftsstelle wenden.

Noch ein letzter Tipp?

Antje Schwarze: Wer etwas Vergleichbares plant, dem können wir nur ans Herz legen, zum Beispiel im Rahmenprogramm der Messe eine öffentliche ATM durchzuführen, und zwar am besten nicht gleich kurz nach der Öffnung sondern etwa eine Stunde danach, oder nachmittags zwischen zwei und fünf – dann sind die Besucher besonders aufgeschlossen. Morgens orientiert man sich meist noch und mittags hat das Essen Priorität – aber zu den genannten Zeiten haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, was die Mitmachquote und die Gespräche im Nachgang angeht.

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