Die Feldenkrais-Methode, mit ihrem enormen Wissens- und Erfahrungsschatz über Koordination, Effizienz und Optimierung von Bewegungsabläufen, ist auch für viele sportliche Menschen eine große Bereicherung. Sportler der unterschiedlichsten Disziplinen wie Laufen, Fahrrad oder Ski fahren, Fußball, Reiten, Tennis oder Golf nutzen die Methode zur Verbesserung ihrer sportlichen Leistungen und zur Rehabilitation nach Verletzungen. Auch der Praxis verschiedener fern-östlicher Disziplinen, wie Yoga und Tai Chi, Aikido oder Judo bietet Feldenkrais wertvolle Impulse zur Verfeinerung komplexer Bewegungsabläufe. 

 

...z.B. Laufen

Für sehr viele Menschen ist das Laufen eine angenehme und vergleichsweise billige Art des Ausgleichssports geworden. Wie unangenehm ist es dann, wenn Knie-, Fuß- oder Hüftbeschwerden einen am ungetrübten Vergnügen hindern. Meist reicht eine geringfügige Veränderung des Laufmusters, die einen beeindruckend schnell wieder auf die Aschenbahn oder auf Wald- und Parkwege führt.

Ein Marathonläufer meinte nach mehreren Feldenkrais-Stunden: „Bei einem Trainingslauf hatte ich plötzlich das Gefühl, ganz lang zu sein, es zog mich förmlich nach oben und nach vorn. So leicht bin ich noch nie gelaufen!"

 


 

...z.B. Fahrradfahren

Viele Freizeitradler bewegen sich schon an der Grenze zum Leistungssport. Dabei zeigen sich typische Belastungen, Verletzungsmöglichkeiten und Schäden, die oft die Folge von Überbelastung aus mangelndem Koordinationvermögen und zu großer Geschwindigkeit sind. Meist sind Probleme in den Knie-, Hüft- und Handgelenken die Folge und oft treten auch Beschwerden an der Wirbelsäule, etc. auf.

Durch kleine, sanfte, spielerisch und kurz ausgeführte Übungssequenzen aus der Feldenkrais-Methode kann das Koordinationsvermögen verbessert werden. Das bedeutet geringeren Kraftaufwand, und in der Folge mehr Ausdauer und Leistung. Man kann lernen, die aus „fahrradfahrer-typischer" Haltung resultierenden Anstrengungen und Verschleißerscheinungen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden, um das Fahrradfahren wieder zu einer lustvollen Angelegenheit zu machen.