Jahrestagung 2012

des FVD Feldenkrais-Verbandes Deutschland e.V. vom 23. Februar bis 26. Februar 2012
in den Uferstudios, Uferstraße 8/23, 13357 Berlin

Nachdem die Jahrestagung 2011 als Jubiläumstagung sehr stark nach außen gerichtet war, möchten wir diesmal zu einem Blick auf unsere Methode und unseren Verband einladen.

Veränderungen als ein Weg, unser Potential zu erweitern, stehen im Mittelpunkt der FeldenkraisMethode, Veränderungen in Kultur und Gesellschaft fordern uns zu sinnvoller Anpassung und zum Lernen auf. Die FeldenkraisMethode als ein somatisches Lernverfahren lebt vom konkreten Dialog zwischen Practitioner und Klient. Die Qualität, wie dieser Dialog geschehen kann, trägt maßgeblich zum Gelingen unserer Stunden bei. Wie können wir diese Dialogqualität auch in unseren anderen Wirkungsfeldern realisieren? Was können wir als FVD FeldenkraisVerband e.V. im Sinne einer Lernenden Organisation daraus mitnehmen?

Wie können wir unsere Erfahrungen aus der Feldenkraispraxis auf andere Lebenssituationen übertragen, sie in private Beziehungen und soziale Netze hineintragen? Mit Blick auf unsere Methode stellen wir die Frage, wie weit eigentlich der Transfer dessen, was wir in vielen FeldenkraisLektionen erfahren haben, in andere Lebensbereiche jenseits leichterer Beweglichkeit gelingt. Können wir darauf vertrauen, dass dies automatisch geschieht, wenn wir nur genügend Bewegungslektionen ausführen? Oder was könnte im FeldenkraisUnterricht hilfreich sein, diesen Transfer zu erleichtern? Gerald Hüther stellte in seinem Vortrag bei der Jahrestagung 2011 die Frage, "weshalb es bis heute noch immer nicht zur Herausbildung einer sich global ausbreitenden FeldenkraisBewegung gekommen ist." Vielleicht liegt hier eine der Antworten.

 

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Wir möchten das Setting der Tagung im Bezug auf die vergangenen Tagungen etwas verändern. Es soll in Workshops, Arbeitsgruppen und Vorträgen darum gehen, zu bestimmten Fragestellungen Impulse zu bekommen, Erfahrungen zu machen aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus. Zwischen den Veranstaltungen wird es Zeiträume für informelle Gespräche und Austausch geben, so dass die Gedanken aus den einzelnen Veranstaltungen sich vernetzen können. Es wird Möglichkeiten geben, Ergebnisse aus Arbeitsgruppen und Workshops zusammen zu tragen.

 

Der Programmbeirat (bestehend aus: Dragana Cukavac, Corinna Eikmeier, Antje von Recklinghausen, Charlotte Rehbock-Walter und Ulla Wietheger) bedankt sich herzlich bei allen Referenten für die eingegangenen Beitragsangebote, die derzeit bearbeitet werden.