Dokumentation der letzten Jahrestagungen

• Jahrestagung 2016 :: Feldenkrais in der Arbeitswelt - Impulse für Unternehmen und Organisationen

• Festveranstaltung 2015 :: Ready for Action?

• Jahrestagung 2014 :: Wandel Gestalten - Strukturen folgen Funktionen

• Jahrestagung 2013 :: Feldenkrais im Alltag - die Entdeckung des Selbstverständlichen

• Jahrestagung 2012 :: Veränderung im Dialog

• Jahrestagung 2011 :: Bewusstheit und Entwicklung

• Jahrestagung 2010 :: hat nicht stattgefunden

• Jahrestagung 2009 :: Feldenkrais - die Entdeckung des starken Selbst

Jahrestagung 2008 :: Feldenkrais bewegt – aber wie?

Jahrestagung 2007 :: Feldenkrais und die Musen – eine Liasion?

Jahrestagung 2006 :: Macht Bewegung schlau?

Jahrestagung 2005 :: 2. Europäischer Feldenkrais-Kongress, Berlin, 30. März – 3. April 2005

• Jahrestagung 2004 :: 100 Jahre Moshé Feldenkrais/ Dialog mit den Wissenschaften

• Jahrestagung 2003:: Lebenslanges Lernen

 

Feldenkrais bewegt – aber wie?
Jahrestagung des FVD, 27. bis 30. März 2008, Palucca-Schule in Dresden

Das Interesse an der Feldenkrais-Methode ist seit Jahren im Wachsen begriffen. Immer häufiger empfehlen Ärzte ihren Patienten an Feldenkrais-Lehrer bei Bewegungseinschränkungen und bei chronischen Beschwerden oder Schmerzen des Bewegungsapparates.
Der Berufsverband der Feldenkrais-Lehrer in Deutschland (FVD) hat darauf reagiert und stellte die diesjährige Jahrestagung unter das Motto „Feldenkrais bewegt“. Die Tagung, die vom 27. bis 30. März 2008 in der Palucca-Schule in Dresden stattfand, gewährte in Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden einen umfassenden Einblick darin, „wie Feldenkrais bewegt“.
Welches Bewegungsverständnis verbirgt sich hinter der Feldenkrais-Methode, wie und mit welchen Zielen wird Bewegung als Instrument des Lernens eingesetzt? Welche neueren Erkenntnisse und Erklärungsmodelle gibt es dazu aus den Neurowissenschaften? Der Erfolg der Feldenkrais-Methode erklärt sich unter anderem daraus, dass durch die Analyse und Zerlegung von Bewegungsabläufen neue Reaktionsketten aufgebaut werden können. Dadurch lässt sich auf Bewegungsverhalten und auf emotionale Reaktionsmuster einwirken. Mit Blick darauf wird sich die Tagung der Frage von Bewegungsqualitäten und Bewegungsperspektiven widmen.

Dresden als Austragungsort erinnert an die Anfänge einer neuen Phase im Verständnis von Körper und Bewegung. Was dort in Hellerau vor knapp einhundert Jahren mit der Eröffnung der ersten Rhythmik-Klasse durch Jacques Dalcroze seinen symbolischen Auftakt nahm, ist heute selbstverständlich, die Bedeutung von Bewegung für körperliche Gesundheit und geistige Wachheit vielerorts erkannt.
Die schon damals propagierten Ansätze einer Bewegungskultur, die das Verhältnis zwischen Körper und Geist neu definierten, wurden inzwischen verfeinert und wissenschaftlich untermauert. Auch darum wird es auf der Tagung gehen, um das Verhältnis zwischen Soma und Psyche, darum, welche wissenschaftliche Fragestellungen an die Feldenkrais-Methode herangetragen werden können.
Wurde noch vor einigen Jahren dem „Wie“ der Bewegung wenig Bedeutung beigemessen, so hat man inzwischen erkannt, dass davon der Erfolg aller präventiven Maßnahmen abhängt. Die diesjährige Tagung des FVD lud ein, über dieses „Wie“ allen Bewegens - im Alltag, im Sport und in der Kunst mehr zu erfahren.

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Jahrestagung 2007: Feldenkrais und die Musen – eine Liasion?

12. bis 15. April 2007 in Düsseldorf

Das Motto der Jahrestagung 2007 „Feldenkrais und die Musen – eine Liaison?“ war vielversprechend, zielte aber nicht nur auf die Künste. Die Verbindung aus Kreativität und Bewegung, aus Sensibilität und Achtsamkeit, wie sie die Feldenkrais-Methode auszeichnet, reicht in viele Lebensbereiche hinein und ist von wachsendem Interesse für viele Berufsgruppen.
Wie der Pianist lernen kann, sein Klavierspiel zu optimieren, der Sänger dahin kommen kann, seiner Stimme mehr Körperlichkeit zu verleihen, so stärkt die Feldenkrais-Methode potenziell in jedem die Selbstbewusstheit dafür, besser mit seinen Möglichkeiten umzugehen, sich leichter und koordinierter zu bewegen. Bewegung und Lernen werden hier auf eine so einzigartige Weise verbunden, dass es nicht mehr eine Frage des Alters ist, sich zu entwickeln. 

Den Dialog aufnehmend, leitete die Jahrestagung des Feldenkrais-Verbandes eine Performance unter der Leitung von Dieter Heitkamp ein. „Hautsache Bewegung/Moving from the skin“ führte ein in das Mysterium der Haut als materieller Grenze zwischen Innen und Außen. Die Feldenkrais-Lehrerin und Journalistin Irene Sieben nahm diesen Ansatz, Körper und Bewegung, Denken und Fühlen als eine Einheit zu betrachten, auf. In ihrem Eröffnungsvortrag zum Workshop-Programm ging sie den historischen Wurzeln somatischen Lernens nach und zeigte Parallelen und Unterschiede in den heute aktuellen Methoden auf.

Ausführliche Dokumentation der Jahrestagung 2007 als PDF-Datei

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Macht Bewegung schlau?
Jahrestagung der Feldenkrais-Gilde Deutschland e.V. vom 9. – 12. März 2006 in Stuttgart

– Sich bewegen erleichtert lernen – immer mehr setzt sich diese Erkenntnis durch. Die Jahrestagung der Feldenkrais-Gilde, des Berufsverbandes der Feldenkrais-LehrerInnen in Deutschland, widmete sich diesem Thema im März im Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart. Offizieller Titel: „Lernen lernen- Körperwahrnehmung, Bildung und Selbstentfaltung“. 250 Feldenkrais-LehrerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie internationale Gäste nahmen teil.

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2. Europäischer Feldenkrais-Kongress, Berlin, 30. März – 3. April 2005

Menschen lernen solange sie leben. Die moderne Wissensgesellschaft fordert lebenslanges Lernen und die Fähigkeit, sich auf schnell wechselnde Situationen und Anforderungen einstellen zu können. Neue Erkenntnisse der Neurobiologie, der Hirn- und Bewusstseinsforschung lassen immer klarer hervortreten, dass Denken, Wahrnehmung, Gefühle und Bewegung untrennbar miteinander verknüpft sind. 
Wie also muss ein Lernprozess beschaffen sein, der die Ressourcen von Individuen mobilisiert, schöpferische Kräfte freisetzt und dem Bedürfnis nach persönlichen und sozialem Wohlbefinden Rechnung trägt?

Fachleute und Praktiker aus Pädagogik, Soziologie, Kunst und Musik, Neurowissenschaften, Medizin, Psychologie, Physiotherapie, Sport- und Bewegungswissenschaften ein, präsentierten Beiträge zu dieser Fragestellung. Feldenkrais-LehrerInnen boten Fallbeispiele, Projekte sowie Fortbildungsangebote an.

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