W 12.1 + W 12.2 | SA 8.30–10.30 UHR + SO 9.00–12.30 UHR
öffentlich
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (H. Hesse) | EDWARD (NED) DWELLE |
Dieser ATM-Workshop untersucht die Grundlagen des „Starken Selbst“ in unserer persönlichen Praxis und in unserem ATM-Unterricht. Als Feldenkrais-Practitioner haben wir alle die Bedeutung von Konzepten wie Umkehrbarkeit, Spontaneität und Stärke in der Praxis der ATM erfahren. Feldenkrais’ Experimente in „Das Starke Selbst“ gehören zu den ersten Beschreibungen von „Lektionen“, welche diese Konzepte erforschen. Als Lernweg verändern sie unsere Reaktion auf die Umwelt und auf die Konditionierung durch soziales Training und Glaubensüberzeugungen. Aus diesen Lektionen wurde später, was man ATM (Bewusstheit durch Bewegung) nennt. Als zentrales Thema der Arbeit bleibt: ein optimales Mensch-Sein im Funktionieren in der (Um)Welt. Beginnend in „Das starke Selbst“, entwickelte Feldenkrais seine Pädagogik zu der ausgereiften Kunst, als welche wir die Lektionen seiner späteren Jahre kennen. Wir werden diese Entwicklung durch ATMs darstellen und zeigen, wie die „Vorschläge“ aus „Das Starke Selbst“ die machtvollen Instrumente für Veränderung in den ATMs wurden, als welche wir sie heute kennen. Das wird die Tür für eine Weiterentwicklung unseres eigenen ATM-Unterrichts öffnen.
Edward (Ned) Dwelle, geboren 1944 in Florida, Dozent für „Philosophy of Mind“ (U.C. Santa Barbara), Landschaftsgärtner am Esalen Institute (Californien), Studium bei Charlotte Selver und dadurch Lehrer für Sensory Awareness. Von Moshé Feldenkrais persönlich in dessen erstem amerikanischen Training in San Francisco ausgebildet und sein Schüler bis zu dessen Tod 1984. International tätiger Feldenkrais-Trainer, eigene Praxis in München.
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