Gäste der Jahrestagung 2007

Gäste der Jahrestagung 2007 sind zwei Künstler, die ihre künstlerische Arbeit immer parallel zu ihrer pädagogischen entwickelt haben. Beide, Amos Hetz und Dieter Heitkamp haben sich nie ausschließlich als Künstler, immer auch als Lehrer verstanden, haben Kunst und Lehre zusammengeführt. Beide hatten, beziehungsweise haben als Professoren an Kunsthochschulen unterrichtet.

Amos Hetz

Amos Hetz, der in Israel und im Amherst-Training mit Moshé Feldenkrais arbeitete, sich durch Lotte Kristeller in Israel darüber hinaus mit den Ansätzen der Gindler-Arbeit vertraut machte, und sich von Noa Eshkol in die Eshkol-Wachman-Bewegungsnotation einführen ließ, entwickelte auf diesen Grundlagen sein System der Bewegungsentwicklung – movement studies – das inzwischen viele Feldenkrais-Practitioner in ihrer Arbeit bereichert. Die Bewegungsforschung war dabei immer ein Aspekt seiner tänzerischen und choreographischen Entwicklung.

Dieter Heitkamp

Dieter Heitkamp, der Mitbegründer der Tanzfabrik Berlin, die in den 80er Jahren zum Zentrum moderner Bewegungsentwicklung in Deutschland avancierte, hat seine künstlerische und pädagogische Arbeit auf der Contact-Improvisation aufgebaut. Als künstlerischer Leiter der Tanzfabrik bis 1995 hat er einen erheblichen Anteil daran, die von Lisa Nelson und Steve Paxton in Amerika entwickelte Contact-Improvisation in Deutschland bekannt gemacht zu haben und sie für die künstlerische Umsetzung zu nutzen. In Performance und Workshop werden Amos Hetz und Dieter Heitkamp das Spektrum von Kunst und Lehre, von Bewegung und Lernen öffnen und anregen zum Dialog zwischen den Methoden.

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