Freitag , 13. April , 9.30–10.15 uhr
Die Sinne, Schlüssel des Lernens Vortrag von Irene Sieben
Bei der Erforschung der wechselseitigen Abhängigkeit von Bewegung, Spüren, Fühlen, Denken und Handeln entdeckte Moshé Feldenkrais, dass Sinneswahrnehmung und Bewusstheit Bewegung voraussetzen. Diese Entdeckung teilte er mit Anderen, die auch Methoden entwickelten, Bewegung und Selbstwahrnehmung aufeinander zu beziehen. Irene Sieben wird in ihrem Vortrag einen Einblick geben in diese verschiedenen Ansätze wie Eutonie, Alexander-Technik, Body-Mind-Centering, Gindler-Arbeit. Sie wird Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen und den Blick öffnen für Parallelen im Verständnis von Bewegung und Lernen – auch in kurzen praktischen Experimenten. Irene Sieben, bei Mary Wigman und Manja Chmièl ausgebildet zur Tänzerin und Tanzpädagogin; trat in der ersten Avantgardegruppe „Motion“ und Gruppe Neuer Tanz Berlin der 60er Jahre auf; Feldenkrais-Lehrerin seit 1990, parallel Studien in Body-Mind-Centering. Lehrauftrag für „erfahrbare“ Anatomie und Feldenkrais an der Universität der Künste, Berlin, Mitbegründerin und Lehrerin der TanzTangente Berlin, als Journalistin seit mehr als 20 Jahren tätig für „ballettanz“ und „Tanzjournal“, überwiegend im Fachbereich somatisches Lernen. Mitautorin des Methoden-Vergleichs „Gesundheit – Lernen – Kreativität“ (Huber-Verlag 2001).
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